10 Gründe, warum sich jede NPO jetzt um die Generationen Z und Alpha kümmern sollte!



Wir alle wissen, dass die Spendenenden älter werden, wie das Spendenbarometer zeigt. Im Moment fällt das noch nicht allzu stark ins Gewicht, weil die Älteren größere Spenden tätigen. In wenigen Jahren kann es aber zum existenzbedrohenden Problem vieler Organisationen werden! Darüber hinaus gibt es noch weitere Gründe, warum jede NPO sich jetzt die Verbundenheit, das Engagement und die Unterstützung der nächsten Generationen sichern und eine Kinder- und Jugendmarketing-Strategie entwickeln sollte!

Spendende werden älter und Spendenden-Gruppen brechen weg

Ein Großteil der spendensammelnden NPO ist abhängig von den Senioren, die schon seit Jahren oder gar Jahrzehnten die gleiche Organisation unterstützen. Aber wie lange können sie das noch? Und es ist kein Automatismus, dass Menschen spenden, sobald sie älter werden. Ganz im Gegenteil: die zunehmende Unverbindlichkeit innerhalb der Gesellschaft wird weiter dafür sorgen, dass regelmäßige Spenden immer schwerer zu generieren sind.

Junge Menschen sind Spendende, Mitarbeitende, Unterstützende der Zukunft

Organisationen müssen Lösungsansätze für Herausforderungen bieten, die jetzt aktuell sind. Sie müssen sich in der gesellschaftlichen Mitte verankern, um auch zukünftig attraktiv zu sein. Nicht nur, um frühzeitig das Vertrauen der Spendenden der Zukunft zu gewinnen, sondern auch das Vertrauen der zukünftigen Mitarbeitenden und Unterstützenden.

Sie werden die Stellhebel der Zukunft bewegen – auch in Politik und Wirtschaft

Darüber hinaus bewegen die jungen Menschen von heute zukünftig die Stellehebel in Politik und Wirtschaft und können für NPO auch außerhalb der eigenen Organisation von großer Bedeutung sein. Wie gut, wenn es breitgefächertes Vertrauen und eine große Unterstützungsbereitschaft gibt!

Jugendkultur ist die Leitkultur der Gesellschaft

Junge Menschen erreichen diese Stellhebel in der Gesellschaft immer früher und sie sind der kulturelle Bezugspunkt auch für ältere Generationen. „Junge“ Eigenschaften wie Flexibilität, Neugierde und Innovationskraft zählen heutzutage viel mehr als Lebensweisheit und Erfahrung, und das Wissen der Welt steht allen sowieso mit wenigen Mausklicks zur Verfügung. Wer junge Menschen erreicht, erreicht die Mitte der Gesellschaft!

Wettbewerb der Ideen wird immer größer

Immer mehr spendensammelnde Organisationen, Initiativen und Vereine suchen die Unterstützung der Menschen. Und gerade viele neuere Player setzen von vornherein auf unkompliziertes Engagement, spontane Spenden und andere fantasievolle Unterstützungsmöglichkeiten. Das klassische Ehrenamt und die regelmäßige Spende entsprechen einfach nicht mehr den Lebenswelten vieler junger Menschen.

Kindheit & Jugend prägen das gesamte Leben

Wertvorstellungen, Technologien und Ereignisse des Weltgeschehens – womit wir in unserer Kindheit und Jugend aufwachsen, bildet die Grundlage und den Standard für unser gesamtes Leben, eine andere Zeit davor lernen wir nur aus Erzählungen und Geschichtsbüchern, aber nicht durch das eigene Erleben kennen. Wie gut, wenn auch Themen und Marke der NPO Teil dieses Selbstverständnisses der Welt sind und im besten Falle eine lebenslange Vertrautheit vorhanden ist.

Viele erste Male – Verankerung & Verbundenheit

Gefestigt wird die Verbundenheit vor allem durch eigene Erlebnisse: Was immer man zum ersten Mal erlebt, verankert sich im Bewusstsein ganz besonders. NPO können jungen Menschen Erlebnisse, aber auch Selbstwirksamkeit z.B. durch Engagement ermöglichen und haben damit im besten Fall für immer einen Stein im Brett!

Kinder & Jugendliche sind jetzt relevante Unterstützenden-Gruppen

Junge Menschen können aber auch schon jetzt relevante Unterstützenden-Gruppen sein! Sie sind durchaus großzügig und bereit, spontan kleinere Beträge zu spenden. Vor allem aber können sie Zeit und Engagement zur Verfügung stellen und dadurch Großes bewirken. Besonders über die sozialen Netzwerke erzielen sie Reichweite von denen viele NPO nur träumen.

Junge Menschen beeinflussen ihr Umfeld

Familie und Gesellschaft funktionieren heute überwiegend demokratisch. Das gibt jungen Menschen früh die Möglichkeit, ihr Umfeld bewusst oder unbewusst mitzugestalten. Sie äußern ihre Meinung und werden gehört, wenn es unter Freunden, in der Familie, in Schule, Studium oder Ausbildungsbetrieb darum geht, was in-or-out ist, wie Rahmenbedingungen oder der Familienalltag gestaltet werden sollen und vieles mehr.

Bemühen um junge Menschen wird wertgeschätzt

Eltern (und auch Pädagog_innen) wollen das Beste für ihre Kinder. Sie wertschätzen es, wenn sich Organisationen um ihre Töchter und Söhne bemühen und ihnen Angebote machen, die sie stärken. Das wirkt sich positiv auf die Beziehung zur NPO aus. Und auch Erwachsene mögen es, wenn Sachverhalte einfach erklärt werden und Engagement und Auseinandersetzung unterhaltsam möglich sind.

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Donnerstag 8. Juli, 15 Uhr



Generationen Z & Alpha erreichen – 8 Tipps, wie NPO junge Menschen in ihren Lebenswelten erreichen

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